Hashimoto-Thyreoiditis nach der Menopause: Was verändert sich?

Nach der Menopause verändert sich für viele Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis die gesundheitliche Situation spürbar – sowohl im Hinblick auf den Hormonhaushalt als auch den Verlauf der Autoimmunerkrankung.

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Mit dem Rückgang der weiblichen Geschlechtshormone, vor allem von Östrogen und Progesteron, entfällt deren regulierende Wirkung auf das Immunsystem. Das kann zur Folge haben, dass sich das Autoimmungeschehen – also die Aktivität der Hashimoto-Thyreoiditis – verändert. Häufig nimmt die Autoimmunaktivität sogar ab: Die TPO-Antikörper können mit den Jahren sinken oder ganz verschwinden. Dennoch ist die Schilddrüse zu diesem Zeitpunkt meist bereits dauerhaft geschädigt, sodass eine lebenslange Substitution mit L-Thyroxin erforderlich bleibt.

Der Hormonbedarf kann sich verändern

Da die Schilddrüse nun weniger durch hormonelle Schwankungen beeinflusst wird, kann sich auch der Bedarf an Schilddrüsenhormonen verändern – oft sinkt er leicht. In dieser Phase ist es besonders wichtig, die Dosis regelmäßig zu überprüfen und anzupassen.

Typische Symptome einer Unterfunktion wie Müdigkeit, depressive Verstimmungen, → Gewichtszunahme oder Konzentrationsprobleme können sich nach der Menopause erneut bemerkbar machen. Sie werden jedoch leicht übersehen oder fälschlicherweise als normale Alterserscheinungen abgetan. Umso wichtiger sind eine gezielte Beobachtung und regelmäßige Blutuntersuchungen.

Vorsicht bei Überdosierung und Begleitfaktoren

Auch die Verträglichkeit von L-Thyroxin kann sich im Alter verändern. Eine zu hohe Dosierung erhöht etwa das Risiko für Herzrhythmusstörungen oder Knochenschwund (Osteoporose). Deshalb sollten nicht nur die Schilddrüsenwerte regelmäßig kontrolliert werden, sondern auch weitere Gesundheitsfaktoren wie:

Die Zeit nach der Menopause ist für Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis ein sensibler Abschnitt – mit der richtigen medizinischen Begleitung lassen sich jedoch viele Beschwerden lindern und die Lebensqualität deutlich verbessern.

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