Leserfrage: Warum klagen so viele Hashimoto-Erkrankte über Muskelschmerzen und was kann man dagegen tun?

Die möglichen Ursachen für Muskel-, Gelenk- und Sehnenschmerzen im Zusammenhang mit der Hashimoto-Thyreoiditis sind vielfältig. Neben einer Kontrolle der Schilddrüsenwerte, sollte man auch Nährstoffmängel abklären und eine rheumatische Erkrankung ausschließen lassen. „Leserfrage: Warum klagen so viele Hashimoto-Erkrankte über Muskelschmerzen und was kann man dagegen tun?“ weiterlesen

Forschung: Vitamin D-Mangel spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Hashimoto-Thyreoiditis

Auffällig viele PatientInnen bei denen ein Mangel an → Vitamin D festgestellt wird, sind zusätzlich an einer Hashimoto-Thyreoiditis erkrankt. Diese wiederum haben deutlich mehr Autoantikörper (TPO-AK, TG-AK) als Hashimoto-Thyreoiditis-Betroffene ohne Vitamin D-Mangel. „Forschung: Vitamin D-Mangel spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Hashimoto-Thyreoiditis“ weiterlesen

Forschung: Myo-Inositol plus Selen hilft bei Hashimoto-Thyreoiditis

Dass das Spurenelement → Selen ein wichtiger Baustein bei der Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis ist, weiß man schon länger.  Neu ist die Erkenntnis, dass durch die gleichzeitige Einnahme mit Myo-Inositol nicht nur die für die Hashimoto-Thyreoiditis typischen Antikörper gesenkt werden, sondern – zumindest im Anfangsstadium der Erkrankung – auch eine normale Schilddrüsenfunktion wiederhergestellt werden kann. „Forschung: Myo-Inositol plus Selen hilft bei Hashimoto-Thyreoiditis“ weiterlesen

Empfehlungen für die Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis während der Corona-Pandemie

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Ursache für eine Unterfunktion der Schilddrüse (Mangel an Schilddrüsenhormonen, medizinische Bezeichnung: Hypothyreose). Diese Autoimmunerkrankung der Schilddrüse ist jedoch nicht mit einem erhöhten Risiko für COVID-19 (Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus, umgangssprachlich Coronavirus) verbunden. „Empfehlungen für die Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis während der Corona-Pandemie“ weiterlesen

Leserfrage: Gehören Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankte zu den Risikogruppen bzgl. COVID-19?

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann jeden treffen – Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankte sind davon nicht ausgenommen. Aber gehören sie aufgrund ihrer chronischen Erkrankung und des in Mitleidenschaft gezogenen Immunsystems auch zu einer der Risikogruppen? „Leserfrage: Gehören Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankte zu den Risikogruppen bzgl. COVID-19?“ weiterlesen

Leserfrage: Welche Bedeutung haben die TPO-AK für die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis?

Was sind TPO-AK?

Autoantikörper, also Antikörper die sich gegen körpereigene Gewebe richten oder selbst hergestellte Stoffe angreifen, sind ein typisches Anzeichen für eine Autoimmunerkrankung.

TPO-AK ist die Abkürzung für Thyreo-Peroxidase-Antikörper.

Diese Autoantikörper greifen ein bestimmtes Enzym, die sogenannte Thyreo-Peroxidase (Thyreoidea = Schilddrüse), an welche sehr wichtig für die Herstellung der Schilddrüsenhormone fT4 und fT3 ist.

TPO-AK sind ein charakteristisches Merkmal für die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis.

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Forschung: Glutenfreie Ernährung ist bei Hashimoto-Thyreoiditis vorteilhaft

Das Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob eine glutenfreie Ernährung die Hashimoto-Thyreoiditis und/oder die Schilddrüsenwerte (TPO-AK, TG-AK, TSH, fT3, fT4) beeinflusst.

Um dies herauszufinden beobachtete man insgesamt 34 Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis. Davon mussten sich 16 Frauen sechs Monate lang an eine glutenfreie Ernährung halten. Die übrigen 18 Frauen stellten ihre Ernährungsweise nicht um, sondern behielten eine normale Mischkost bei. „Forschung: Glutenfreie Ernährung ist bei Hashimoto-Thyreoiditis vorteilhaft“ weiterlesen

Vitamin D kann die Schilddrüsenautoantikörper senken (Teil 3/7)

Vitamin D könnte ein weiterer Ansatz im Hinblick auf die ursächliche Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis sein. Im Hinblick darauf sind jedoch noch weitere Untersuchungen notwendig.

Hashimoto-Erkrankte leiden oft zusätzlich an einem Vitamin D-Mangel

Vitamin-D-Mangel gilt bereits seit einigen Jahren nicht nur als weltweites Gesundheitsproblem, sondern die unzureichende Versorgung mit Vitamin D wird auch immer wieder als ein möglicher Einflußfaktor bei der Entstehung und Entwicklung von Autoimmunerkrankungen beispielsweise der Schilddrüse diskutiert. „Vitamin D kann die Schilddrüsenautoantikörper senken (Teil 3/7)“ weiterlesen

Vitamin D ist bei Schilddrüsenunterfunktion erniedrigt (Teil 2/7)

Eine Hashimoto-Thyreoiditis führt zu einer Unterfunktion der Schilddrüse. Dann ist meist auch der TSH-Wert erhöht. Es gibt einen eindeutig belegten Zusammenhang zwischen einem hohen TSH-Wert und einem niedrigen Vitamin D-Spiegel.

Als Folge der Hashimoto-Thyreoiditis kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion.

Durch den der Hashimoto-Thyreoiditis zugrunde liegenden Autoimmunprozess wird mit der Zeit ein immer größerer Teil des Schilddrüsengewebes zerstört. Das führt dazu, dass der andere Teil mit noch gesunden Schilddrüsenzellen welche die beiden Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (fT3) und Thyroxin (fT4) herstellen können beständig weiter zurück geht. „Vitamin D ist bei Schilddrüsenunterfunktion erniedrigt (Teil 2/7)“ weiterlesen