Online-Kurs Basiswissen Hashimoto-Thyreoiditis … Starttermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Seit dem 15. Oktober 2021 steht der Kurs Basiswissen Hashimoto-Thyreoiditis online zur Verfügung. Er richtet sich insbesondere an Betroffene bei denen erst vor Kurzem eine Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert worden ist und die jetzt mehr darüber erfahren möchten. Das Lernziel ist es, dass an dieser autoimmunen Schilddrüsenentzündung erkrankte PatientInnen das Krankheitsbild Hashimoto-Thyreoiditis von Grund auf verstehen lernen und dadurch von Anfang möglichst gut mit dieser chronischen Schilddrüsenerkrankung leben können.

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben – mehr zum Online-Kurs “Basiswissen Hashimoto-Thyreoiditis erfahren Sie → hier. Der nächste Starttermin steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig auf dieser Homepage veröffentlicht.

Coronavirus und Hashimoto-Thyreoiditis – Was ist bisher bekannt?

In den vergangenen zwei Jahren mussten wir uns daran gewöhnen, dass es tagtäglich neue Erkenntnisse zum Krankheitsbild COVID-19 gibt welches durch das Coronavirus ausgelöst wird. Nicht selten sind die  wissenschaftlichen Ergebnisse widersprüchlich und manchmal ist heute schon überholt was gestern noch als sicher galt. Aufgrund dieser Dynamik ist es schwer verbindliche Aussagen zu treffen und Sachverhalte abschließend zu beurteilen. „Coronavirus und Hashimoto-Thyreoiditis – Was ist bisher bekannt?“ weiterlesen

Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen geht es während der Corona-Pandemie psychisch schlechter

Dass eine durch die Hashimoto-Thyreoiditis verursachte Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oft mit Beschwerden wie innerer Unruhe, Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, Panikattacken und Traurigkeit bis hin zu Depressionen oder Burnout einhergehen ist allgemein bekannt. Durch den monatelangen Stress den die Corona-Pandemie mit sich bringt, scheinen sich anhaltende Erschöpfungszustände und das Gefühl der Überforderung jetzt aber noch weiter zu verschlimmern. Die Betroffenen klagen über deutlich stärker gewordene Krankheitssymptome

Psychische Aspekte der Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis (Amazon-Partnerlink)

Reagieren Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen schon zu normalen Zeiten auf äußere Belastungen besonders sensibel und brauchen häufig mehr Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten als Schilddrüsengesunde, „Hashimoto-Thyreoiditis-PatientInnen geht es während der Corona-Pandemie psychisch schlechter“ weiterlesen

Forschung: COVID-19-Erkrankung bei Schilddrüsenunterfunktion

Bei PatientInnen mit einer Unterfunktion der Schilddrüse besteht kein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf.

Der häufigste Grund für eine Unterfunktion der Schilddrüse (Mangel an Schilddrüsenhormonen, medizinisch: Hypothyreose) ist eine Hashimoto-Thyreoiditis. Von daher kann man davon ausgehen, dass im Rahmen der nachfolgenden Studie – die sich auf PatientInnen mit einer Schilddrüsenunterfunktion bezieht – auch zahlreiche Hashimoto-Erkrankte untersucht wurden. „Forschung: COVID-19-Erkrankung bei Schilddrüsenunterfunktion“ weiterlesen

Leserfrage: Was bedeutet es, das Schilddrüsenhormonpräparat einzuschleichen?

PatientInnen mit einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) reagieren sehr unterschiedlich auf die Einnahme von Schilddrüsenhormonen. Die meisten merken in den ersten Tagen gar nichts davon und erst nach zwei bis vier Wochen ganz allmählich eine Besserung ihrer Beschwerden. Einige wenige Schilddrüsenerkrankte verspüren aber bereits wenige Stunden nach der Tabletteneinnahme eine unangenehme Unruhe, feuchte Hände, Herzklopfen und leiden in den ersten Tagen unter Schlafstörungen. „Leserfrage: Was bedeutet es, das Schilddrüsenhormonpräparat einzuschleichen?“ weiterlesen

Leserfrage: Was ist, wenn es die von mir benötigte Schilddrüsenhormondosis nicht gibt?

Das ist eigentlich kein Problem, denn grundsätzlich kann man alle Schilddrüsenhormontabletten auch teilen. Dadurch ist es möglich auch zwischen den gängigen Dosisstärken liegende individuell notwendige Dosierungen möglich zu machen.

Dabei sollte man jedoch Folgendes beachten:

Schilddrüsenhormone sind empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Licht und Wärme. Sie sollten deshalb immer erst kurz vor der Einnahme aus der Packung entnommen werden. Entsprechend sollten auch Tablettenreste bis zur Verwendung geschützt aufbewahrt werden. Das ist aber eigentlich nicht so schlimm, denn für diesen Zweck gibt es in jeder Apotheke extra Tablettenteiler mit einem speziellen Aufbewahrungsfach. Diese kosten auch nur circa 5,00 EUR. „Leserfrage: Was ist, wenn es die von mir benötigte Schilddrüsenhormondosis nicht gibt?“ weiterlesen

Leserfrage: Welche Bedeutung hat der TSH-Wert unter der Schilddrüsenhormontherapie?

Das TSH gilt bei der überwiegenden Mehrheit der ÄrztInnen unverändert als der wichtigste Laborwert sowohl im Hinblick auf die Diagnose von Schilddrüsenerkrankungen als auch bezogen auf die Beurteilung der Stoffwechsellage während der Behandlung mit einem Schilddrüsenhormonpräparat.

TSH ist die Abkürzung für Thyreoidea Stimulating Hormon. Das TSH regt die Schilddrüse zur Bildung der Schilddrüsenhormone T3 und T4 an. Ein niedriges TSH ist ein Hinweis auf eine Überfunktion der Schilddrüse. Ein hohes TSH kann auf eine Schilddrüsenunterfunktion hindeuten. „Leserfrage: Welche Bedeutung hat der TSH-Wert unter der Schilddrüsenhormontherapie?“ weiterlesen