Selbsttest auf Hashimoto-Thyreoiditis

Testfragen

    1. Haben Sie häufiger Schlafstörungen?
    2. Sind Sie antriebslos und schnell erschöpft?
    3. Fühlen Sie sich manchmal schwindelig oder leicht benommen?
    4. Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen alles zu viel wird?
    5. Leiden Sie unter Appetitlosigkeit?
    6. Haben Sie in letzter Zeit an Gewicht zugenommen?
    7. Neigen Sie zu Verstopfung?
    8. Ist Ihre Haut ungewöhnlich trocken?
    9. Haben Sie stumpfe, trockene und spröde Haare?
    10. Leiden Sie unter Haarausfall und/oder brüchigen Fingernägeln?
    11. Frieren Sie leicht (auch in warmer Umgebung)?
    12. Haben Sie schon nach leichten Anstrengungen Muskelkater?
    13. Haben Sie Probleme mit Muskelschwäche?
    14. Bemerken Sie ein Kloßgefühl im Hals oder haben Sie ziehende Schmerzen im Bereich der Schilddrüse?
    15. Sind in Ihrer Familie bereits andere Familienmitglieder an einer Hashimoto-Thyreoiditis oder einer Schilddrüsenunterfunktion erkrankt?

Auswertung

Wenn Sie mehr als fünf Fragen mit “JA” beantwortet haben sollten Sie dies zum Anlass nehmen, um Ihre Schilddrüse gründlich untersuchen zu lassen!

Erste/r Ansprechpartner/in dafür ist die Hausärztin/der Hausarzt, die/der – sollte es anschließend erforderlich sein – eine Überweisung an eine/n Endokrinologin/en oder Nuklearmediziner/in ausstellen kann.

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Es ist grundsätzlich möglich den wichtigsten Schilddrüsenwert (TSH = Thyroidea Stimulating Hormon), mit einem Testkit für Zuhause selbst zu untersuchen. Diese Selbsttests eignen sich aber nur für eine ganz grobe Ersteinschätzung, d.h. es wird als Ergebnis kein konkreter TSH-Wert angezeigt. Meistens wird nur festgestellt, ob der TSH-Wert über 5 mU/l beträgt. Das ist dann ein deutlicher Hinweis darauf, dass eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegt. Ob die Ursache dafür eine Hashimoto-Thyreoiditis ist, lässt sich damit nicht klären.

Die sorgfältige Abklärung einer möglichen Schilddrüsenerkrankung umfasst:

  1. Bestimmung der Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4)
  2. Tastuntersuchung der Schilddrüse
  3. Untersuchung der Schilddrüse mit Ultraschall (Schilddrüsensonografie)
  4. Bestimmung der Schilddrüsenautoantikörper (TPO-AK sowie eventuell TG-AK und TRAK)
  5. Untersuchung der Schilddrüse mit radioaktivem Technetium (Schilddrüsenszintigrafie)