Empfehlungen für die Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis während der Corona-Pandemie

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Ursache für eine Unterfunktion der Schilddrüse (Mangel an Schilddrüsenhormonen, medizinische Bezeichnung: Hypothyreose). Diese Autoimmunerkrankung der Schilddrüse ist jedoch nicht mit einem erhöhten Risiko für COVID-19 (Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus, umgangssprachlich Coronavirus) verbunden. „Empfehlungen für die Behandlung der Hashimoto-Thyreoiditis während der Corona-Pandemie“ weiterlesen

Leserfrage: Gehören Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankte zu den Risikogruppen bzgl. COVID-19?

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann jeden treffen – Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankte sind davon nicht ausgenommen. Aber gehören sie aufgrund ihrer chronischen Erkrankung und des in Mitleidenschaft gezogenen Immunsystems auch zu einer der Risikogruppen? „Leserfrage: Gehören Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankte zu den Risikogruppen bzgl. COVID-19?“ weiterlesen

Leserfrage: Welche Bedeutung haben die TPO-AK für die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis?

Was sind TPO-AK?

Autoantikörper, also Antikörper die sich gegen körpereigene Gewebe richten oder selbst hergestellte Stoffe angreifen, sind ein typisches Anzeichen für eine Autoimmunerkrankung.

TPO-AK ist die Abkürzung für Thyreo-Peroxidase-Antikörper.

Diese Autoantikörper greifen ein bestimmtes Enzym, die sogenannte Thyreo-Peroxidase (Thyreoidea = Schilddrüse), an welche sehr wichtig für die Herstellung der Schilddrüsenhormone fT4 und fT3 ist.

TPO-AK sind ein charakteristisches Merkmal für die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis.

„Leserfrage: Welche Bedeutung haben die TPO-AK für die Diagnose Hashimoto-Thyreoiditis?“ weiterlesen

Studie: Was bringt eine glutenfreie Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis?

Das Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob eine glutenfreie Ernährung die Hashimoto-Thyreoiditis und/oder die Schilddrüsenwerte (TPO-AK, TG-AK, TSH, fT3, fT4) beeinflusst.

Um dies herauszufinden beobachtete man insgesamt 34 Frauen mit Hashimoto-Thyreoiditis. Davon mussten sich 16 Frauen sechs Monate lang an eine glutenfreie Ernährung halten. Die übrigen 18 Frauen stellten ihre Ernährungsweise nicht um, sondern behielten eine normale Mischkost bei. „Studie: Was bringt eine glutenfreie Ernährung bei Hashimoto-Thyreoiditis?“ weiterlesen

Leserfrage: Warum geht es nicht allen von einer Schilddrüsenunterfunktion betroffenen PatientInnen durch die Schilddrüsenhormontherapie gut?

In der Theorie ist die Schilddrüsenhormontherapie sehr einfach. Die Schilddrüse ist krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage ausreichend Schilddrüsenhormone herzustellen. Es kommt zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen, einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Also nimmt man zum Ausgleich die fehlenden Schilddrüsenhormone täglich als Tablette ein. 

Warum das in der Praxis dann doch nicht so einfach funktioniert, verdeutlicht folgendes Beispiel: „Leserfrage: Warum geht es nicht allen von einer Schilddrüsenunterfunktion betroffenen PatientInnen durch die Schilddrüsenhormontherapie gut?“ weiterlesen

Vor- und Nachteile von Nährstoffpräparaten (Teil 7)

Zwischen 10 und 20 Prozent des benötigten Vitamin D werden über die Ernährung aufgenommen.

Das meiste Vitamin D ist in Lebertran enthalten. Weitere wichtige Quellen für Vitamin D sind fette Fischsorten wie beispielsweise Hering, Makrele, Aal, Seelachs, Sardinen und Thunfisch.

Daneben enthalten auch noch Butter, Eier sowie einige Käsesorten (z.B. Gouda) eine geringe Menge an Vitamin D.

Die Anreicherung von Nahrungsmitteln mit Vitamin D ist in Deutschland nur für Ersatzmilch, Folgemilch, Margarine und Halbfettmargarine erlaubt. Der Vitamin D-Gehalt von Margarine kann dadurch bis zu 7,5 Mikrogramm pro 100 Gramm betragen. „Vor- und Nachteile von Nährstoffpräparaten (Teil 7)“ weiterlesen

Untersuchung des Vitamin D-Spiegels (Teil 6)

Wenn der Verdacht auf einen Vitamin D-Mangel besteht veranlasst der Arzt eine Blutabnahme in seiner Praxis, die dann anschließend im Labor untersucht wird. Das ist ganz problemlos. Entscheidend ist im Hinblick darauf nur, dass die Blutprobe bis zum Weitertransport ins Labor lichtgeschützt aufbewahrt wird.

Wichtig: Wenn bereits ein Vitamin D-Präparat eingenommen wird sollte die Einnahme eine Woche vor der Blutentnahme unterbrochen beziehungsweise beendet werden um einen aussagekräftigen Laborwert zu erhalten.

Als Synonyme für den Vitamin D-Wert sind 25-Hydroxy-Vitamin D, 25-OH-Cholecalciferol sowie Calcidiol gebräuchlich. „Untersuchung des Vitamin D-Spiegels (Teil 6)“ weiterlesen

Vitamin D-Versorgung in Deutschland (Teil 5)

Wie bereits erwähnt, kann der menschliche Körper Vitamin D mit Hilfe von ultraviolettem Licht (UV-B-Strahlung) in der Haut selbst bilden.

Wenig Aufenthalt im Freien in den Sommermonaten gehört deshalb zu den entscheidenden Ursachen für einen Vitamin D-Mangel.

Wichtig: Die UV-B-Strahlung ist entscheidend für die körpereigene Vitamin D-Produktion, sie kann aber auch Hautkrebs verursachen! Die Verwendung von Sonnenschutzcremes behindert allerdings die Bildung von Vitamin D in der Haut. „Vitamin D-Versorgung in Deutschland (Teil 5)“ weiterlesen

Welche Symptome können bei Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankten auf einen Vitamin D-Mangel hinweisen? (Teil 4)

Wie anfangs ausgeführt ist Vitamin D ausgesprochen wichtig für die Knochengesundheit. Ein schwerer Vitamin-D-Mangel führt deshalb zwangsläufig zu sehr ernsthaften Erkrankungen wie einer schmerzhaften Knochenerweichung und -verformung, die bei Kindern als Rachitis und bei Erwachsenen als Osteomalzie bezeichnet wird. Hintergrund ist die Tatsache, dass Vitamin D wichtig für den Calcium-Haushalt ist. Fehlt Vitamin D wird der Mineralstoff Calcium aus den Knochen freigesetzt wodurch diese an Stabilität verlieren. Auch das Krankheitsbild der Osteoporose (Knochenschwund) bei dem die Knochen immer brüchiger werden wird deshalb mit einem lange anhaltenden Vitamin D-Mangel in Verbindung gebracht. „Welche Symptome können bei Hashimoto-Thyreoiditis-Erkrankten auf einen Vitamin D-Mangel hinweisen? (Teil 4)“ weiterlesen